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Stadtplanung auf dem "Holodeck"

Während AR die reale Welt um digitale Informationen erweitert, geht Virtual Reality (VR) den umgekehrten Weg. Mittels spezieller Brillen kann man hier in eine computergenerierte virtuelle Umgebung eintauchen. Ein Beispiel hierfür stellt das gemeinsame Projekt «Holodeck» der Forschungsgruppe «Immersive Realities» des Departements Soziale Arbeit und des Stadtplanungs-Think-Tanks «Laboratorium Luzern» dar.

Ziel des Projektes ist es, die Bevölkerung stärker in städtebauliche Prozesse einzubinden und die Kommunikation zwischen ihr und den Behörden sowie der Wirtschaft zu fördern. Dazu soll in den kommenden Jahren eine virtuelle Umgebung – das Holodeck – entstehen. «Statt abstrakte Baupläne zu studieren, könnten Interessierte hier geplante Überbauungen mittels VR-Brillen fast wie in echt erkunden», sagt Co-Projektleiter Markus Zank. Seine Hoffnung: Je umfassender Anwohnerinnen und Anwohner informiert sind, desto besser können sie gerade bei umstrittenen Bauprojekten mitreden. Das Holodeck soll dereinst an verschiedene Quartiere oder Städte angepasst werden können.


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